Krombacher Westfalenpokal Viertelfinale

Über 800 Zuschauer sehen spannendes Spiel gegen SF Lotte

Vittorio Lombardi, Simon Schubert, Jan Fahrenwald

Zum erhofften Halbfinal-Einzug hat es leider nicht gereicht, als Sieger kann sich der SC Peckeloh nach dem 1:3 (1:0) gegen Regionalligst Sportfreunde Lotte aber trotzdem fühlen.

Nicht nur weil die Mannschaft auf dem Platz 90 Minuten bis an ihre Grenzen gegangen ist und eine tolle Leistung gezeigt hat, sondern weil auch drumherum alles gepasst hat, wird dieser Tag lange in Erinnerung bleiben.

 

Über 800 Zuschauer fanden am Mittwochabend bei Temperaturen um den Gefrierpunkt und kaltem Ostwind den Weg nach Peckeloh. 

Das erste Pflichtspiel im neuen EDEKA FARTHMANN SPORTPARK ging munter los. Der SC Peckeloh kam gut ins Spiel und konnte den ersten Abschluss der Partie verbuchen. Nach 10 Minuten kam der Regionalligist dann besser in die Partie und übernahm mehr und mehr die Kontrolle, ohne ganz große Torchancen verbuchen zu können. Unsere Mannschaft beschränkte sich keinesfalls auf das Verteidigen, sondern spielte wann immer es Gelegenheit dazu gab, munter nach vorne.

Nach 37 Minuten wurden die Jungs von Vito Lombardi dann für ihren beherzten Auftritt belohnt: Andi Mehmeti störte den gegnerischen Torwart im Spielaufbau, der Ball landete bei Leandro Ricker Rasteiro und zappelte Augenblicke später im Lotter Gehäuse.

 

Den Start in die 2. Halbzeit verschlief unsere Mannschaft dann leider komplett. Mit dem ersten Lotter Angriff zappelte der Ball nur Sekunden nach Wiederanpfiff im von Tom Weber gehüteten SCP-Tor.

Nachdem Nikolas Korniyenko frei vor dem Tor die riesen Chance zur erneuten Führung liegen gelassen hatte, schwanden beim SCP mehr und mehr die Kräfte und Lotte konnte zehn Minuten vor dem Ende die Weichen auf Sieg stellen. Der Treffer zum 1:3 in der Nachspielzeit besiegelte alle Peckeloher Halbfinal-Träume endgültig.

 

Vito Lombardi war nach Abpfiff stolz auf die Leistung seiner Mannschaft, hadert aber mit dem ärgerlichen Ausgleich direkt nach der Pause: "Wir hatten uns in der Kabine vorgenommen, den Vorsprung so lange wie möglich zu halten. Dass das nicht geklappt hat, war extrem ärgerlich", so unser Trainer. 

 

"Das war ein Feiertag für den gesamten Verein. Vom Drumherm war es wirklich perfekt, alles hat gepasst", war Vereinsvorsitzender Jan Fahrenwald sichtlich stolz auf das was sein SCP und die insgesamt über 50 ehrenamtliche Helfer an diesem Tag auf die Beine gestellt haben. 

 

 

Auch unsere 1. Mannschaft möchte sich bedanken:

Peckeloh, 19.02.2026 / TK




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